Neues Islamisches Jugendzentrum eröffnet
Dabei forderte der Bürgermeister ausdrücklich, dass das Haus möglichst allen Bevölkerungsgruppen zur Verfügung steht und zu einem Ort der Begegnung und der Verständigung wird. Die Verständigung setzte voraus, dass sich die Menschen verstehen und die gleiche Sprache sprechen. Deshalb müsse in dem Jugendzentrum auch intensiv Deutsch unterrichtet werden. Ruhmöller überreichte dem Vorsitzenden Kurnaz ein Bild mit Ahlener Motiven. Mit Ralf Marciniak (rechts) nahm auch der Vorsitzende des Sozialausschusses an der Feier teil
Auch die städtische Integrationsarbeit mit Ihren vielseitigen Projekten wurde durch Frau Seda Türkoglu und Herrn Mehmet Tanli an einem Stand präsentiert. Viele Interessierte wendeten sich an das Integrationsteam, so dass es zu zahlreichen anregenden Gesprächen kam.
Die Jugendgruppen des islamischen Vereins haben von dem neuen Zentrum offensichtlich schon Besitz ergriffen. In einem reichhaltig bestückten Basar boten die Mädchen viele hochwertige Handarbeiten oder auch orientalische Gewürzmischungen an.
Die Jungen interessierten sich dagegen mehr für den gut bestückten Fitness-Raum. Ganz offensichtlich, so stellte Bürgermeister Ruhmöller fest, bestehen auch in der islamischen Jugend gewisse "geschlechtsspezifische Prägungen". Unabhängig davon sprach das Stadt-Oberhaupt dem Verein und dessen Vorsitzenden ein "dickes Kompliment" zu dem neuen Zentrum aus.




